Hallo & Moin, Moin! – Darf ich mich vorstellen?
Mein Name ist Niels Romeikat, ich bin am 17.02.1970 geboren und komme aus dem schönen Hamburg-Bergedorf.

Nach dem Abi absolvierte ich von 1992-1996 an der Nordakademie ein Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH) und bin seit 18 Jahren als kaufmännischer Leiter und Prokurist in einem mittelständischen Familienunternehmen tätig.

Dort begleiten mich meine Hunde täglich mit ins Büro (siehe hierzu auch den Beitrag „Hunde im Büro“ im Menüpunkt „Tipps“).

Hunde sind faszinierende, wundervolle Persönlichkeiten. Für mich sind die eigenen Hunde Familienmitglieder und auch meine guten Freunde. Allerdings sind sie auch mit Genen von Wölfen ausgestattet. Auch wenn sich das Verhalten von Hunden nicht direkt vom Verhalten der Wölfe ableiten lässt, haben wir trotz 14.000 Jahre Domestikation immer noch individuelle, eigenständige und im Hinblick auf ihre Bedürfnisse ernst zu nehmende Individuen an unserer Seite, für die wir ebenso die Verantwortung tragen wie für das Bild, welches wir als Gespann in der Öffentlichkeit hinterlassen.

Nachdem ich fast 7 Jahre lang meinen Tierschutz-Hund Jojo praktisch immer an meiner Seite hatte –  auch zur Arbeit ins Büro durfte er mit – wollte ich mehr über Hunde wissen, als man in der gängigen Literatur darüber findet. Und daher entschloss ich mich, nebenberuflich eine zweijährige Ausbildung zum Hundetrainer bei der Akademie für Tiernaturheilkunde ATN (Schweiz) zu absolvieren -> https://www.atn-ag.de/.

Nach Jojo folgten im Laufe der Zeit weitere vierbeinige Mitbewohner aus dem Tierschutz, sowohl Katzen als auch Hunde. Viele von ihnen hatten in ihren Leben wohl schon einiges mitgemacht und besaßen dadurch teilweise die eine oder andere „Baustelle“. Sprich: Vom reaktiven bis zum traumatisierten Hund war in unserem Familienverband schon alles vorhanden… ,-)

Es bot sich daher an, das klassische Betätigungsfeld des Hundetrainers noch um die Bereiche „Problemverhalten“ bzw. „Verhaltensstörungen“ weiter abzudecken bzw. sich dort weiter zu spezialisieren und so begann ich im Februar diesen Jahres mit einer Zusatzausbildung zum Hundeverhaltensberater, ebenfalls bei der ATN.

Wie in der Überschrift angedeutet, möchte ich mich auf die Integration von ängstlichen Hunden aus dem Tierschutz und deren Resozialisierung spezialisieren. Aber auch Sie berate ich gern in Bezug auf Ihre eigenen Fellnasen nach Abschluss meiner Ausbilddung – voraussichtlich ab Herbst 2022.

Bis dahin viele Grüße und bleiben Sie gesund ,-)

Ihr Niels Romeikat

PS: Ist Ihnen in der Überschrift das Wort „Experte“ aufgefallen? Es ist bewusst als Ziel formuliert. Denn wann ist man eigentlich „Experte“? Wenn man außergewöhnliche Fähigkeiten erworben hat, Probleme in einem bestimmten Bereich durch umfassende Erfahrung zu lösen? Diese Definition hilft aber auch nicht so richtig weiter, denn was ist dann „außergewöhnlich“ und „umfassend“? Oder kann man sich Experte nennen, weil man 10 Jahre Praxiserfahrung hat? Oder erst nach 15 oder 20 Jahren? Oder ist man Experte (oder eine Expertin), wenn man über ein umfangreiches Fachwissen verfügt? Doch was bedeutet „umfangreich“ eigentlich? Wenn 100 Fachbücher durchgearbeitet wurden oder erst bei 500? Ich kann es Ihnen nicht genau sagen. Denn das Wort „Experte“ ist im Gegensatz zu Sachverständiger nicht geschützt. Die Bezeichnung „Profi“ übrigens auch nicht. Jeder kann sich Experte nennen und daher gibt es auch so viele davon -schauen Sie beispielsweise mal in die Politik oder in die Medien ,-)

Ich bin der Meinung, dass die Beschäftigung mit einem Fachgebiet ein Weg ist, den man beschreiten kann und irgendwann – wenn man ganz lange auf diesem Weg ist – gilt man vielleicht als „Experte“ . Aber diese Beurteilung muss dann von Außenstehenden erfolgen. Denn sich selbst als Experte zu bezeichnen ist schon irgendwie…  na ja, gesundes Selbstvertrauen hin und her… ziemlich merkwürdig ,-)